Compliance Management – 5 Punkte für Ihre Mitarbeiter

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Alle Regeln müssen eingehalten und Regelverstöße müssen schnell erkannt werden. Doch wie kann das gelingen? Compliance ist wirklich essenziell und die Einführung von einem Compliance Management mit einem zugehörigen Compliance Management System kann dabei helfen. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie alles darüber, was Compliance Management eigentlich ist, was das mit Risikomanagement zu tun hat und welche fünf Punkte für Ihre Angestellten besonders wichtig sind. Erleichtern Sie jetzt den verantwortlichen MitarbeiterInnen den Arbeitsalltag und lernen Sie selbst über das Compliance Management und seine Vorteile!

Die Definition von Compliance Management

CM – das ist das Akronym für Compliance Management. Es beschreibt die bereits genutzten und eingeführten Prozesse, Instrumente und Tools eines Unternehmens, die die Einhaltung der Gesetze im wirtschaftlichen Handeln sichern.

Compliance steht also per Definition für die Einhaltung vom rechtlich festgelegten Gesetz und von Regeln, welche die Unternehmensleitung und die MitarbeiterInnen im Unternehmen vorgeben.

Die Maßnahmen im Compliance Management sollen also die treue Einhaltung von Regeln sichern, Verstöße umgehen und so eine gute Unternehmensführung gewährleisten.

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Die Bedeutung des Compliance Managements

Werden Regeln missachtet und Gesetze nicht eingehalten, dann kann das nicht nur zu hohen finanziellen Kosten führen, sondern birgt auch die Risiken der Reputationsschäden. Im schlimmsten Fall kommt es zu strafrechtlichen und zivilrechtlichen Konsequenzen für das Unternehmen und seine Angestellten.

Um diesem Schaden am Image vorzubeugen, kann ein aktives Compliance Management System helfen. Ist ein sogenannten CMS erst einmal in die Regeln des Unternehmens integriert, dann verschafft die Einhaltung der Maßnahmen wirklich zu vielen Vorteilen. Hält ein Unternehmen den Corporate Governance Kodex ein, können auch viele öffentliche Aufträge gewonnen werden.

Compliance Management vs. Risikomanagement

Wo unterscheiden sich also das Compliance Management und das Risikomanagement? Ein Risikomanagement ist dazu da, Regeln und Maßnahmen zu allen Risiken zu entwerfen. Hierzu gehört ebenfalls die planmäßige und systematische IdentifizierungAnalyse sowie Bewertung von den Risikofaktoren. Der Vorteil von dem Vorhandensein eines Risikomanagementsystems ist also, dass Risiken minimiert und beherrscht werden sollen. Das kann die Effizienz im Unternehmen steigern. Auf eine Risikoanalyse sollte also auf keinen Fall verzichtet werden.

Die Ausarbeitung des Compliance Management Systems bzw. CMS und des Risikomanagementsystems sind im Unternehmen eigenständig. Der Risk Manager und der Compliance Officer tragen eine separate Verantwortung, mit welcher jeweils unabhängig voneinander an die Unternehmensführung berichtet wird. Allerdings gehören die Bereiche des CMS und des Risikomanagementsystems auch zueinander, denn es geht bei beiden um die wirtschaftliche Handlungsweise und die Erkennung und Steuerung von Risiken. Die Compliance Risiken werden reduziert. Ein Compliance Management System kann das Risikomanagement also verbessern und ist so ein Teil von ihm.

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Compliance Management Systeme

Jedes Unternehmen muss sich an die Regeln der Compliance halten, dabei ist es ganz egal, wie groß das Unternehmen ist und welchen Handlungsspielraum es hat. Compliance Management Systemen kann es verdankt werden, keine Verstöße zu verantworten und den Anforderungen gerecht zu werden.

An ein Compliance Management System werden dabei keine Richtlinien und Regelungen durch Gesetze gestellt. Alle Elemente liegen im Ermessen des Unternehmens selbst, allerdings gibt es eine empfehlende Norm. Die ISO 19600 richtet sich an jede Branche und schafft die Grundlagen für die Management Prozesse.

Es gibt acht wichtige Elemente und unverbindliche Vorgaben für den Aufbau des CMS in ihrem Unternehmen.

  1. Mit einer Compliance Risiko Analyse werden die Risiken aufgelistet.
  2. Das Compliance Programm schafft Prozesse und Bestimmungen im Sinne des Unternehmens.
  3. Compliance Ziele vereinfachen die Organisation des CMS.
  4. Die Compliance Richtlinien halten die interne Pflicht für Angestellte fest.
  5. Die Compliance Organisation verteilt feste Rollen im CMS.
  6. Mit der Schulung der MitarbeiterInnen werden Daten durch das Unternehmen kommuniziert.
  7. Eine fortlaufende Optimierung des CMS und aller beteiligten Systeme stellt die Funktion sicher.
  8. Compliance Tools können die Arbeit erleichtern. Für das Projektcontrolling kann auch TimeTrack eine echte Hilfe im Unternehmen sein.

Aufgaben von Beauftragten im Compliance Management

Die Compliance ManagerInnen sollen interne Systeme zur Kontrolle gegen Verstöße einführen und sich somit an der Erstellung der Dokumente und der Geschäftsprozesse beteiligen.

Sie beschäftigen sich also insbesondere stark mit der Digitalisierung im Unternehmen, denn durch sie sind neue Risiken für die Betriebe entstanden. Der Datenschutz steht an oberster Stelle und außerdem sind der unbefugte Zugriff auf Daten, die Weitergabe von Daten und Gefahren durch Hackerangriffe von außen sehr starke Verstöße gegen die Richtlinien des Systems. Das Management der Sicherheit der Daten ist also eine der Kernaufgaben der Verantwortlichen der Compliance Management Systeme.

Was machen Compliance ManagerInnen?

Compliance ManagerInnen beschäftigen sich also mit der Einrichtung, dem Betrieb und der Kontrolle der CMS unter Einhaltung aller Gesetze. Das Management muss eng mit dem Vorstand zusammenarbeiten, denn es muss eine richtige Compliance Kultur entstehen, deren Daten und Inhalte dauerhaft aktualisiert und optimiert werden.

Wichtig ist allerdings zu beachten, dass nicht nur die einzelnen Beauftragten für die Compliance zuständig sind, sondern jeder einzelne Angestellte für die Einhaltung der Regelungen verantwortlich ist.

Compliance Tools erleichtern den Beauftragten den Arbeitsalltag. TimeTrack als digitale Plattform kann einen Überblick über den Projektfortschritt bieten. Wenn mehrere Personen gleichzeitig an einem Projekt arbeiten, können Sie trotzdem sicherstellen, dass nur diejenigen Zugriff auf die Projekt– und Kundendaten haben, die aktiv daran mitwirken. So werden Daten sensibel behandelt und geschützt. Passen Sie hierfür einfach die Projektsichtbarkeit an und schon sehen nur diejenigen relevante Informationen, die Sie wirklich benötigen. Darüber hinaus können Sie ebenfalls Verantwortlichkeiten definieren und ein Freigabesystem einrichten.

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Umsetzung von Compliance Management im Unternehmen

Der Aufbau eines geeigneten Compliance Management Systems ist nicht immer einfach und oft mit viel Organisation sowie hohen Kosten verbunden. Die Compliance Überwachung und Verbesserung hat für ein Unternehmen jedoch auch viele Vorteile und kann mithilfe eines geeigneten Risikomanagementsystems Maßnahmen einleiten und Compliance Risiken deutlich reduzieren. Um ein Compliance Management im Unternehmen einzuführen, können ihre MitarbeiterInnen einige Schritte und Elemente verfolgen:

Stellen Sie sich die Frage, wer ihre Stakeholder und Ansprechpartner der Compliance Kultur im Unternehmen sind. Aber auch die Daten von Beteiligten wie Geschäftspartner und Behörden gehören dazu und sind ein Bestandteil der Prozesse.

Für eine dauerhafte Compliance des Unternehmens müssen Richtlinien und Standards geschaffen werden. Mit der Einrichtung dieser Bestimmungen können Sie ein System zur fortlaufenden Compliance implementieren.

Kommunikation und Schulungen für Angestellte sind die Grundelemente für die Implementierung der Compliance Richtlinien.

Die Compliance Vorgaben sind eine Norm für alle MitarbeiterInnen im Unternehmen und mit einer Pflicht gleichzusetzen. Damit jedes Risiko umgangen wird, ist es eine der Best Practices direkt zu Beginn die Unternehmensleitung in die Compliance Ziele zu integrieren und ein „Tone from the Top“ im gesamten Compliance Programm zu nutzen.

Maßnahmen zur Einrichtung von Kontrollsystemen sind unverzichtbar. Die Compliance Organisation kann mit Hilfe in Form von Check-ups und Kontrollen aktiv implementiert werden, ohne dass es Verstöße gegen die Richtlinien gibt.

Das Verhalten für Angestellten bei Compliance Verstößen ist im Sinne der Konsequenz aufzuführen. Kommen Regelverstöße auf, dann müssen die Verantwortlichen auch Stellung beziehen und ihre Verantwortung dafür tragen.

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Das Compliance Management und seine Vorteile

Die Einführung von der Compliance und eines CMS hat für Ihr Unternehmen einige Vorteile:

  • Imageschäden werden vorgebeugt durch die gesetzeskonforme Handlungsweise.
  • Im Fall von Verstößen können so enorme Summen und Kosten gespart werden.
  • Ein CMS bietet eine übergeordnete Perspektive und verknüpft so einzelne Unternehmensbereiche.
  • Die Dokumentation der Compliance Richtlinien ist revisionssicher.

Fazit

Die Compliance hat bereits einen sehr hohen Stellenwert in vielen Unternehmen. Oft wird allerdings noch auf die Unterstützung geeigneter Softwares und Tools verzichtet, was nicht immer von Vorteil ist. Wenn diese Tools im Unternehmensalltag und Compliance Management integriert werden, sind die Systeme viel besser umzusetzen und es wird mehr Übersicht geboten. TimeTrack kann Ihnen eine große Hilfe sein. Testen Sie gerne unsere unverbindliche, 14-tägige Probeversion und überzeugen Sie sich selbst!

Die RACI Matrix: So funktioniert es!

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Wie erlangt man Klarheit über Rollen und Verantwortlichkeiten von bestehenden und neuen Prozessen? Wie können Aufgaben eindeutig an die Mitarbeiter/-innen kommuniziert werden? Diese und viel mehr Fragen über die Verantwortlichkeiten im Projekt beantwortet die RACI Methode. Mit der RACI Matrix können Sie den Überblick behalten, wenn viele Personen an einem Projekt arbeiten. Wie sie jetzt Transparenz und Eindeutigkeit schaffen, erfahren Sie in diesem Beitrag!

RACI Definition

RACI Matrix – wofür steht das eigentlich? Das Akronym vom Projektmanagement Tool RACI steht für Responsible, Accountable, Consulted und Informed. Die Zuständigkeiten in einem Projekt sollen so verantwortlich, rechenschaftspflichtig, konsultiert und informiert dargestellt werden.

Per Definition ist die RACI Matrix also ein Tool, das in der Praxis die Kommunikation und die Verteilung der Rollen vereinfachen soll. Eine Person kann so direkte Verantwortung für ein Projekt erhalten.

Die RACI Methode kann auch als Standard RACI Matrix oder als RAM bezeichnet werden. Der Begriff RAM steht für Responsibility Assignment Matrix – also für eine Matrix zur Darstellung, welche Aufgabe anfällt und welche Mitarbeiter/-innen genau für diese Aufgabenbereiche die Verantwortlichkeiten im Unternehmen tragen.

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Zweck der RACI Matrix

Die RACI Matrix ist zum Beispiel von Nutzen, wenn Personen in den Urlaub gehen und die Durchführung der Aufgabe im Projekt für den Urlaubszeitraum unbedingt sichergestellt werden muss.

Es ist also ein perfektes Hilfsmittel, um zu vermeiden, dass eine Aufgabe gar nicht erledigt wird oder auch um sicherzustellen, dass sich Berater für Aufgaben und Projekte direkt Verantwortlichkeiten übernehmen. Es gibt viele verschiedene Erfolgsfaktoren im Projektmanagement und eine gute Vorbereitung gehört dazu.

Der Aufbau der Matrix

Der Aufbau der RACI Matrix richtet sich nach den Buchstaben R, A, C und I des Begriffs.

R esponsible – welche MitarbeiterInnen tragen die Verantwortung für die Arbeit?

MitarbeiterInnen werden im Projektmanagement die Rollen der Zuständigkeiten für bestimmte Aufgaben übertragen. Dabei müssen sie nicht alles alleine durchführen, sondern an der Durchführung können bei einem großen Umfang ebenfalls andere Personen beteiligt sein.

A ccountable – sind diese Mitarbeitenden rechenschaftspflichtige Personen?

Eine rechenschaftspflichtige Person ist für die Aktivitäten des Projekts unverzichtbar. Das bedeutet, dass die Beteiligten in dieser Rolle über eine bestimmte Expertise und nützliche Informationen verfügen. Neben vielen Vorteilen in der Durchführung durch rechenschaftspflichtige Bearbeiter bzw. eine Accountable-Person, stellt das auch positive Ergebnisse im Projekt sicher.

C onsulted – verfügen die veranwortlichen MitarbeiterInnen über genug Informationen und Expertise zur Durchführung der Aufgabe?

Ein reibungsloser Ablauf von Projekten und in diesem Vorgang zielführende Ergebnisse erzielen – dafür können Berater wirklich wichtig sein. Ihre Aktivitäten bestehen darin, dass die Responsible-Person bzw. die Verantwortlichen ihre Expertise aufsuchen und konsultieren. Die Rolle einer Consulted-Person trägt also maßgeblich zum Ergebnis der Projekte bei.

I nformed – welche Personen und Beteiligten müssen über das Ergebnis eine ständige Aktualisierung erhalten?

Die Responsible-Person hat im Vorgang des Projekts alle notwendigen Personen zu informieren, wie zum Beispiel den ProjektmanagerInnen eines Teams Übersicht über die Aufgaben zu bieten. Um das Informed-Sein zu gewährleisten, muss in Informationspflicht (müssen andere informieren) und Informationsrecht (dürfen Informationen einholen) unterschieden werden.

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Anwendung

Die RACI Matrix ist also aufgebaut wie eine Tabelle oder auch wie ein Diagramm mit einer horizontalen und vertikalen Verteilung. Die verschiedenen Zeilen enthalten die Aufgaben eines Teams. Die Spalten hingegen bieten eine Übersicht über die Personen und deren Zuständigkeiten. Jede Person erhält also eine Spalte und zu jeder Aufgabe im Projekt wird ihr dann eine bestimmte Rolle in der Matrix zugeordnet.

Die X-Achse ist also dafür da, die Teammitglieder aufzulisten und auf der Y-Achse wird jede einzelne Aufgabe ebenso festgehalten. Anschließend werden die Felder mit den Rollen gefüllt. So nimmt das RACI Diagramm schnell Form an.

Das RACI-Schema mit TimeTrack aufsetzen

Wie soll das Ganze jetzt in der Praxis funktionieren? Das ist gar nicht so schwierig, denn TimeTrack kann Ihnen bei der Umsetzung weiterhelfen. Mit unserem Projektcontrolling-Feature können Sie kinderleicht Projektverantwortliche und Beteiligte definieren. Anschließend können Sie mit dem Diagramm Projektaufgaben sammeln, Bearbeiter definieren und Aufgaben zuweisen. Schon steht einem erfolgreichen Projekt nichts mehr im Weg!

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Wann ist die Methode geeignet?


Die RACI Methode und die Verwendung ihrer Begriffe sind genau dann geeignet, wenn große Projekte mit mehreren Beteiligten anstehen. Bei kleineren Projekten besteht die Gefahr, dass das RACI Verfahren die Gegebenheiten nur unnötig komplizierter macht und die Prozesse bzw. Vorhaben dadurch verlangsamt werden. Empfehlenswert ist die RACI Matrix also, wenn mehrere Verantwortlichkeiten klar getrennt werden müssen. Dann bietet diese Technik einen sinnvollen Ansatz.

Vorteile der RACI Matrix

Die verschiedenen Varianten der RACI Matrix bieten dem Projektmanagement eines Unternehmens diverse Vorteile. Hier haben wir einige davon für Sie zusammengetragen:

  • Simpel
    Die Matrix ist einfach und es sind keine großen Software-Voraussetzungen dafür notwendig. Sie können sogar einfach ein Whiteboard zur Hilfe nehmen oder eine Pinnwand mit Post-Its füllen, die Ihren Mitarbeitenden immer einen Überblick geben.
  • Klar
    Verantwortlichkeiten und Rollen sind von Beginn an klar definiert und Projektrisiken können so minimiert werden.
  • Nachvollziehbar
    Die Kommunikation und Informationswege sind quasi vorgeschrieben.
  • Eigenverantwortung
    Durch die klaren Definitionen können die Mitarbeitenden Verantwortung übernehmen und kennen ihre Aufgabenbereiche.
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Nachteile der RACI Matrix

Natürlich hat die Verwendung der Matrix auch Nachteile, denn sie kann auch an ihre Grenzen stoßen.

  • Je größer, umso unübersichtlicher
    Bei einer großen Zahl an Beteiligten bietet die Tabelle nicht mehr direkt eine klare Übersicht durch die Darstellung in langen Zeilen und Spalten.
  • Lückenhaft
    Wenn die einzelnen Aufgaben noch viele Unteraufgaben besitzen, werden diese in der Matrix nicht erfasst.
  • Unvollständig
    Auch bei Informationsrecht und Informationspflicht ist nicht direkt geklärt, wer vor der Aufgabe steht und zuständig ist, die Informationen weiterzugeben.

Fazit

Die Anwendung der RACI Matrix hat für ein Unternehmen wirklich viele Vorteile, aber ist nicht immer praktikabel. Wenn Sie sich für die Anwendung dieser Methode entscheiden, dann ist es vorteilhaft, die Ergebnisse direkt in eine digitale Aufgabenplanung zu übertragen und so kann jeder Mitarbeitende sehen, welches Projekt grade Priorität hat.

Nutzen Sie hierfür gerne die vielen Vorteile von TimeTrack und entdecken Sie unsere zahlreichen Features – überzeugen Sie sich jetzt selbst mit der kostenlosen Probeversion!

Reibungslose Wiedereingliederung nach Krankheit

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Inhaltsverzeichnis

  • Was ist die Wiedereingliederung nach einer Krankheit?
  • Was ist das betriebliche Eingliederungsmanagement?
  • Was ist das Hamburger Modell?
  • Wie funktioniert Wiedereingliederung bei Teilzeit?
  • Voraussetzungen bei Wiedereingliederung
  • Häufige Fragen zur Wiedereingliederung

Die Wiedereingliederung nach einer Krankheit ist ein wichtiger Aspekt für Arbeitnehmer, die nach einem längeren Krankenstand von mehr als sechs Wochen, der entweder durch einen Arbeitsunfall oder eine andere körperliche oder psychische Krankheit verursacht wurde, an ihren Arbeitsplatz zurückkehren wollen. Eine reibungslose und stufenweise Wiedereingliederung kann hilfreich sein, um den Arbeitnehmern zu helfen, so gut wie möglich an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren und die Arbeitsbelastung bei der Erstphase angemessen zu halten.

Kann der Arbeitnehmer nach langer Krankheit ohne Wiedereingliederung arbeiten?

Die Wiedereingliederung ist weder für Arbeitgeber noch für Arbeitnehmer eine Pflicht und kann freiwillig erfolgen. Sie ist aber besonders sinnvoll, um das Risiko eines Rückfalls aufgrund von Überarbeitung oder Überforderung zu verringern. Die Arbeitnehmer haben das Recht auf Unterstützung durch den Arbeitgeber bei ihrer Rückkehr an den Arbeitsplatz und können auch einen Antrag auf Wiedereingliederung stellen. Es dient auch als medizinische Maßnahme zur Rehabilitation, mit der sich der Arbeitgeber wieder an das Arbeitsleben gewöhnt.

Was ist die Wiedereingliederung nach einer Krankheit – Definition

Der Begriff Wiedereingliederung nach einer Krankheit ist ein Verfahren, das es Arbeitnehmer ermöglicht, schrittweise wieder in den Arbeitsalltag zurückzukehren. während die Person noch als arbeitsunfähig gilt. Dieses Verfahren ist in § 74 des Fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) geregelt.

Die Wiedereingliederung erfolgt in der Regel in enger Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmer, Arbeitgeber und den behandelnden Ärzten. Dabei werden unter anderem die Arbeitszeit, Arbeitsbelastung und -intensität sowie die Arbeitsbedingungen angepasst, um eine Überforderung des Mitarbeitenden zu vermeiden. Die tägliche Arbeitszeit sollte zunächst bei 2 Stunden pro Tag anfangen. Dies kann dann im ein oder zwei Wochen gesteigert werden.

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Was ist das betriebliche Eingliederungsmanagement?

Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist ein Verfahren, das dazu dient, Beschäftigte bei gesundheitlichen Problemen am Arbeitsplatz zu unterstützen und ihre Wiedereingliederung in den Betrieb zu fördern. Betriebliches Eingliederungsmanagement hat die Aufgabe, Mitarbeiter nach Krankheit oder Verletzung wieder in das Unternehmen und das Arbeitsleben zu integrieren und weitere Fehlzeiten zu vermeiden.

Dabei geht es darum, gemeinsam mit dem Arbeitnehmer individuelle Lösungen zu erarbeiten, um eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit zu vermeiden. Es kann sich auch um Leistungen wie medizinische Rehabilitation oder andere Formen der Unterstützung im Arbeitsleben handeln. Das Hamburger Modell ist eine bekannte Variante des BEM und wird häufig in Unternehmen angewendet um Arbeitsplatzwechsel oder eine Anpassung der Arbeitszeiten durch eine stufenweise Wiedereingliederung einzuführen.

Was ist das Hamburger Modell?

Das Hamburger Modell ist eine spezielle Form der Wiedereingliederung nach einer Krankheit. Hierbei wird individuell auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Mitarbeitenden eingegangen, da er immer noch als arbeitsunfähig gilt. Der Arbeitgeber erleichtert somit den Wiedereinstieg von Mitarbeitern nach einem Unfall oder Krankheit.

Wie funktioniert das Hamburger Modell?

Das Hamburger Modell beginnt in der Regel mit einem Gespräch zwischen Arbeitnehmer, Arbeitgeber und den behandelnden Ärzten oder Ärztinnen. Hierbei wird gemeinsam ein individueller Plan für die Wiedereingliederung erstellt.

Die Krankenkasse unterstützt ArbeitnehmerInnen

Den Antrag für die Wiedereingliederung stellt der behandelnde Arzt oder die Ärztin. Die Wiedereingliederung nach dem Hamburger beginnt, wenn der Arbeitnehmer noch arbeitsunfähig ist und unter der Voraussetzung, dass der Sozialversicherungsträger, also die Krankenkasse, die Rentenkasse oder die Agentur für Arbeit, und der Arbeitgeber zustimmen. Dabei wird davon ausgegangen, dass der oder die Betroffene bald wieder in der Lage ist, die Arbeit aufzunehmen.

Wie viele Stunden arbeitet man bei der Wiedereingliederung?

In der Regel arbeitet der Arbeitnehmer während der Wiedereingliederung zunächst nur 2 Stunden am Tag. Diese werden schrittweise erhöht, bis der Mitarbeitende wieder vollständig arbeitsfähig ist. Die Dauer des Hamburger Modells kann je nach individueller Situation zwischen sechs Wochen und sechs Monaten betragen.

Wie viel Geld bekommt man bei der Wiedereingliederung?

Während des Hamburger Modells erhält der Arbeitnehmer weiterhin Krankengeld. Die Arbeitgeber müssen während des Hamburger Modells kein Arbeitsentgelt zahlen, da der Mitarbeitende sich noch in der Wiedereingliederungsphase befindet. Das Gehalt wird in Form von Krankengeld von den Krankenversicherungen ausgezahlt. Während der beruflichen Wiedereingliederung zahlt die gesetzliche Krankenversicherung Mitarbeitenden das Krankengeld in voller Höhe.

Wie funktioniert Wiedereingliederung bei Teilzeit?

Bei Teilzeitbeschäftigten und bei stufenweiser Wiedereingliederung wird nur der Arbeitsumfang für die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit angepasst, ansonsten ist der Wiedereingliederungsprozess derselbe wie bei Vollzeitbeschäftigten. Diese Maßnahmen sind zeitlich befristet und sollen den Beschäftigten eine schrittweise Rückkehr an den Arbeitsplatz nach Krankheit oder Verletzung ermöglichen.

Was sind die Voraussetzungen bei Wiedereingliederung?

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wiedereingliederung sind:

  • Der Mitarbeiter ist länger als sechs Wochen arbeitsunfähig.
  • Der Arzt bescheinigt dem Mitarbeiter eine ausreichende Belastbarkeit zur teilweisen Wiederaufnahme der Arbeit.
  • Ein detaillierter Wiedereingliederungsplan wird in Absprache mit Arzt und Mitarbeiter erstellt.
  • Der Mitarbeiter ist gesetzlich krankenversichert.
  • Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arzt und gegebenenfalls die gesetzliche Krankenkasse stimmen der Wiedereingliederung zu.
  • Der Mitarbeiter kehrt in seine alte Position zurück, ohne Versetzung.
  • Der Mitarbeiter hat noch einen Geldleistungsanspruch bei der Krankenkasse oder einem Rehabilitationsträger.

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Gut gelungene Eingliederung – Beispiel

  1. Nach einem schweren Unfall war ein Mitarbeiter über sechs Wochen arbeitsunfähig. In enger Zusammenarbeit mit seinem behandelnden Arzt und dem Arbeitgeber wurde ein detaillierter Wiedereingliederungsplan entwickelt, der den schrittweisen Übergang zurück in den Arbeitsalltag ermöglichte.
  2. Der Mitarbeiter kehrte zunächst mit reduzierten Stunden zurück und übernahm nach und nach wieder seine reguläre Arbeitsbelastung.
  3. Der Arbeitgeber stellte sicher, dass der Arbeitsplatz den gesundheitlichen Bedürfnissen des Mitarbeiters angepasst wurde.
  4. Durch regelmäßige Kommunikation und Unterstützung seitens des Arbeitgebers sowie des Teams gelang es dem Mitarbeiter, erfolgreich in seine alte Position zurückzukehren und seine Aufgaben wieder vollständig auszuführen.

Dank der umfassenden Unterstützung und Flexibilität seitens des Arbeitgebers konnte der Mitarbeiter sein Selbstvertrauen wiedererlangen und sich vollständig in das Team integrieren. Diese gelungene Wiedereingliederung zeigte, wie eine kooperative und unterstützende Arbeitsumgebung den Weg für eine erfolgreiche Rückkehr nach einem Unfall ebnen kann.

Häufig gestellte Fragen zur Wiedereingliederung

Das BEM ist nicht immer leicht zu verstehen. Auch die stufenweise Wiedereingliederung kann unterschiedlich ausfallen.

Wie viele Arbeitsstunden infrage kommen, wie viel Unterstützung Sie bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz bekommen – das ist variabel und hängt beispielsweise von Ihrem Gesundheitszustand und anderen Voraussetzungen ab.

Deswegen entstehen oft viele Fragen, wie genau die stufenweise Wiedereingliederung nach einer Erkrankung wirklich aussehen kann. Die Betroffenen kennen oft die Voraussetzung für ArbeitgeberInnen nach ihrer Erkrankung nicht, weil sie oft nicht ausreichend informiert sind.

Wie viele Stunden arbeitet man bei der Wiedereingliederung?

Bei der Wiedereingliederung nach einer Krankheit arbeitet man in der Regel zunächst mit 2 Stunden pro Tag im Beruf. Die genaue Arbeitszeit wird individuell auf die Bedürfnisse des Mitarbeitenden abgestimmt.

Im Rahmen des Hamburger Modells wird die Arbeitszeit schrittweise erhöht, bis der Arbeitnehmer wieder vollständig arbeitsfähig ist. Die genaue Dauer und Intensität der Wiedereingliederung hängt von der individuellen Situation des Mitarbeitenden ab.

Was ist das betriebliche Eingliederungsmanagement?

Das betriebliche Eingliederungsmanagement ist ein Instrument, das ArbeitgeberInnen dabei hilft, ihre MitarbeiterInnen nach einer längeren Krankheitspause bestmöglich zu unterstützen und wieder in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Ziel ist es, die Arbeitsfähigkeit des Mitarbeitenden zu stabilisieren oder zu verbessern und ihm langfristig eine Perspektive im Unternehmen zu bieten. Im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements werden individuelle Maßnahmen zur Wiedereingliederung entwickelt und umgesetzt. Dabei wird eng mit dem Mitarbeitenden und dem behandelnden Arzt zusammengearbeitet.

Besteht ein Anspruch auf die vorherige Position?

Im Rahmen der Wiedereingliederung besteht grundsätzlich ein Anspruch auf die vorherige Position. Allerdings kann es in Einzelfällen notwendig sein, die Arbeitsbedingungen anzupassen oder eine alternative Position im Unternehmen anzubieten, um eine erfolgreiche Wiedereingliederung zu ermöglichen.

Hierbei werden die individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten der ArbeitnehmerInnen berücksichtigt, damit eine Wiedereingliederung nach Krankheit am Arbeitsplatz – und somit ein guter Wiedereinstieg – auch wirklich gelingen kann.

Kann man arbeiten, trotz Arbeitsunfähigkeit?

Arbeiten trotz Arbeitsunfähigkeit ist in der Regel nicht möglich und auch nicht erlaubt. Wenn ein Mitarbeitende arbeitsunfähig ist, darf er nicht arbeiten, da dies sowohl seine Genesung als auch die Sicherheit anderer gefährden kann.

In bestimmten Fällen kann jedoch eine teilweise Wiedereingliederung mit reduzierter Arbeitszeit oder geänderten Arbeitsbedingungen im Rahmen des BEMs möglich sein. Hierbei muss jedoch immer das Wohl des Mitarbeitenden im Vordergrund stehen.

Wiedereingliederung für Arbeitgeber leicht gemacht

Mit TimeTrack können Sie nicht nur Ihre Terminplanung digitalisieren, sondern Sie können auch einfach die gesamten Einsätze Ihrer MitarbeiterInnen planen und im Blick behalten.

Gerade für das Eingliederungsmanagement und bei der Übersicht der stufenweisen Wiedereingliederung ist eine App wie TimeTrack ungemein hilfreich. So können alle Maßnahmen zur Eingliederung auch digital im Blick behalten werden, damit der Einstieg und alle Pflichten im Job der Betroffenen in dem geringeren Arbeitsumfang eingehalten werden können.

Das betriebliche Eingliederungsmanagement als Arbeitgeber ernst nehmen

Gerade für das Eingliederungsmanagement und bei der Übersicht der stufenweisen Wiedereingliederung ist eine App wie TimeTrack ungemein hilfreich. So können alle Maßnahmen zur Eingliederung auch digital im Blick behalten werden, damit der Einstieg und alle Pflichten im Job der Betroffenen in dem geringeren Arbeitsumfang eingehalten werden können.

Hier sind weitere Vorteile:

  1. Eine automatisierte und digitale Einsatzplanung
  2. Zeitsparend
  3. Auch online am Handy, mit dem I-Pad oder der Webapp zu verwenden
  4. Abwesenheiten auf einen Blick verfolgen
  5. Intuitive Bedienung
  6. Professionelle Einrichtung

Betriebliches Eingliederungsmanagement dank digitaler Software erleichtern

Die Wiedereingliederung dient also dazu, Menschen nach einer Erkrankung einen guten Wiedereinstieg in das Berufsleben zu geben. Die Rückkehr nach beispielsweise einem Unfall ist nicht immer leicht, weil ein Arbeitsausfall oft Konsequenzen im Beruf haben kann.

Dank der Einsatzplanung bei TimeTrack können Sie Ihre Beschäftigten mit unterschiedlichen Funktionen und Filtern ideal für die anstehenden Einsätze einplanen – also eine reibungslose Wiedereingliederungsmaßnahme!

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Fazit:

Die Bedeutung eines reibungslosen Reintegrationsprozesses für Arbeitnehmer, die nach einer längeren Krankheit wieder zur Arbeit zurückkehren. Das Hamburger Modell wird als erfolgreiche Methode zur Unterstützung des Reintegrationsprozesses vorgestellt, das eine maßgeschneiderte Herangehensweise und Koordination zwischen Mitarbeiter, Arbeitgeber und medizinischen Fachkräften umfasst.

BEM ist ein Verfahren, das darauf abzielt, Mitarbeiter mit Gesundheitsproblemen am Arbeitsplatz zu unterstützen und ihre Wiedereingliederung in das Unternehmen zu fördern. Das BEM wird oft in Kombination mit dem Hamburger Modell eingesetzt. Außerdem sind unterstützende Maßnahmen durch Kolleg/-innen wichtig, um zu einer erfolgreichen Rückkehr zur Arbeit beizutragen.

Das 70 20 10 Modell unter der Lupe

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Selbst in den schnelllebigen Geschäftswelt von heute bleibt die Personalentwicklung ein entscheidender Faktor, um ein Unternehmen erfolgreich zu machen. Die Weiterbildung und das Lernen der MitarbeiterInnen sind von entscheidender Bedeutung, um auf Herausforderungen und Veränderungen zu reagieren und Innovationen voranzutreiben.

In diesem Zusammenhang hat sich das 70-20-10-Modell als eine erfolgreiche Form zur Mitarbeiterentwicklung etabliert. Es betont die Bedeutung von praktischen Erfahrungen, sozialem Lernen und formaler Schulung und bietet somit eine praxisnahe Methode, um die Eigenschaften, das Wissen, und die Aufmerksamkeit der ArbeitnehmerInnen zu erweitern.

Die 70 20 10 Definition

Das 70-20-10 Schema ist ein Lernkonzept, das besagt, dass Menschen 70% ihres Wissens und ihrer Eigenschaften durch praktische Kenntnisse und Arbeit erwerben, 20% durch soziale Interaktionen und Zusammenarbeit mit anderen und 10% durch formelle Bildung und Schulung. Der Ursprung dieser Lernform liegt in den 1980er Jahren von den Autoren Morgan McCall, Robert W Eichinger und Michael Lombardo im Center for Creative Leadership und schlussendlich im Buch „The Career Architect“. Das Ziel der Studie war es, zu erklären, wie Führungskräfte ihre Geübtheit am besten entwickeln können, also wie sie am besten lernen. Heutzutage gehört Charles Jennings zu den Befürwortern dieses Lernens.

Seit seiner Ursprünge in den 80ern hat sich das 70-20-10-Modell jedoch schnell zu einem wichtigen Konzept für das Lernen und die Personalentwicklung in verschiedenen Branchen und Firmen entwickelt. Das Konzept ist mittlerweile weit verbreitet und wird oft von Personalentwicklern und Trainern verwendet, um die Bedeutung von erfahrungsbasiertem Lernen und sozialer Zusammenarbeit zu betonen und die Grenzen von Frontalunterricht und der heutigen Lernangebote anzusprechen.

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Know-how der 70 20 10 Regel

Das Schema wurde aus der Erkenntnis geboren, dass traditionelle Lernmethoden wie Seminare und Kurse oft nicht ausreichend sind, um ArbeitnehmerInnen in ihrer persönlichen und beruflichen Erweiterung voranzubringen. In vielen Fällen kann das Wissen und die Eigenschaften, die in formalen Trainings vermittelt werden, nur schwer in den täglichen Beruf integriert werden.

Das 70-20-10-Modell betont daher die Bedeutung von praktischen Lernformen und sozialen Interaktionen, um das Lernen in den Kontext des Arbeitsplatzes zu integrieren und es effektiver und nachhaltiger zu gestalten. Dies bedeutet, dass MitarbeiterInnen neue Eigenschaften und Kenntnisse durch die Arbeit an Projekten, Experimenten oder Herausforderungen erwerben können, anstatt nur theoretisches Wissen zu erlangen. Durch die Zusammenarbeit mit ihrem Umfeld können ArbeitnehmerInnen auch Feedback erhalten, Ideen austauschen und neue Perspektiven gewinnen, die das Lernen und die Weiterentwicklung weiter verbessern können.

70 20 10 Modell in der Personalentwicklung

In der Personalentwicklung kann die 70-20-10 Vorlage genutzt werden, um ArbeitnehmerInnen zu befähigen, neue Fähigkeiten und Kenntnisse auf effektive und nachhaltige Weise zu erwerben. Dies kann beispielsweise durch die Integration von Weiterbildung- und Entwicklungsprogrammen in die tägliche Arbeit der MitarbeiterInnen geschehen, indem man sie in Projekte, Experimente oder Herausforderungen einbezieht. Durch diese praktischen Arbeitsabläufe können ArbeitnehmerInnen lernen, wie man Probleme löst, Zusammenarbeit fördert und innovative Ideen entwickelt.

Das Schema betont auch die Bedeutung von sozialen Interaktionen und Austausch von Informationen, um das Lernen und die Erweiterung zu unterstützen. ArbeitnehmerInnen können durch die Zusammenarbeit mit Kollegen oder Mentoren Feedback erhalten, Ideen austauschen und neue Perspektiven gewinnen, die dazu beitragen können, ihre Eigenschaften und ihr Wissen zu erweitern.

Die formale Bildung und Schulung macht zwar nur 10% des Lernens aus, ist aber dennoch wichtig, um MitarbeiterInnen mit den grundlegenden Eigenschaften und Kenntnissen auszustatten, die für ihre Arbeit erforderlich sind. Schulungsprogramme können auch nützlich sein, um ArbeitnehmerInnen auf Veränderungen in ihrer Rolle oder im Unternehmen vorzubereiten.

Eine Gruppe von drei Personen in einem modernen Büro, die an einem Tisch mit Laptops sitzen und diskutieren.

Wie wird das 70 20 10 Lernmodell angewendet?

Das 70-20-10-Modell kann auf verschiedene Weise auf dem Job angewendet werden, um Lern- und Entwicklungsprogramme für ArbeitnehmerInnen zu gestalten. Eine Möglichkeit besteht darin, mehr Fokus auf praktische Kenntnisse zu legen, indem man ArbeitnehmerInnen in realen Projekten und Herausforderungen einbezieht. Dabei kann es hilfreich sein, klare Ziele und Erwartungen zu setzen und den Mitarbeitern die Freiheit zu geben, ihre eigenen Lösungen und Ansätze zu entwickeln, also das Fundament aufzubauen und die mit Weiterbildungen zum Erfolg zu kommen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Förderung von mehr sozialer Interaktion und Zusammenarbeit. Hier können Unternehmen Schulungsprogramme und Lernplattformen anbieten, die es den Mitarbeitern ermöglichen, sich zu vernetzen, Feedback zu geben und Ideen auszutauschen. Mentoring-Programme sind ebenfalls eine Möglichkeit, um Mitarbeitern den Zugang zu erfahrenen Führungskräften und Kollegen zu ermöglichen, die sie in ihrer Karriereentwicklung unterstützen können.

Die Prozesse in der Praxis!

Bei der Umsetzung der 70-20-10-Regel ist es wichtig, die Bedürfnisse und Vorlieben der ArbeitnehmerInnen zu berücksichtigen. Eine Möglichkeit besteht darin, individuelle Lernpläne zu erstellen, die den unterschiedlichen Lernstilen und Präferenzen der ArbeitnehmerInnen entsprechen. Dies kann bedeuten, dass einige ArbeitnehmerInnen an formellen Kursen teilnehmen möchten, während andere eher praktische Kenntnisse bevorzugen.

Tipps und Vorteile vom 70 20 10 Lernmodell

Das 70-20-10-Modell ist ein Weg, praktische und effektive Lern- und Entwicklungsprogramme für MitarbeiterInnen zu gestalten. Es hat sich als erfolgreiche Strategie für die Mitarbeiterentwicklung erwiesen, da es mehr Fokus auf praktische Kenntnisse, soziales Lernen und formale Schulungen legt. Im Folgenden werden einige der Vorteile dieses Modells aufgelistet, die dazu beitragen können, die Eigenschaften und Leistung der ArbeitnehmerInnen zu verbessern und das Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen.

Fokus auf praktische Kenntnisse: Durch den Fokus auf praktische Erfahrungen können ArbeitnehmerInnen ihr Wissen und ihre Geübtheit direkt am Arbeitsplatz anwenden und verbessern.

Soziales Lernen fördern: Das Modell betont die Bedeutung von sozialen Interaktionen und Netzwerken, um das Lernen zu fördern und den Wissensaustausch innerhalb des Unternehmens zu verbessern.

Anpassungsfähigkeit: Das Modell ist flexibel und kann an die individuellen Bedürfnisse und Ziele eines Unternehmens angepasst werden.

Effektivität: Das Modell kann dazu beitragen, dass ArbeitnehmerInnen schneller und effektiver lernen und ihre Eigenschaften verbessern.

Motivation: Das Modell kann die Motivation der ArbeitnehmerInnen steigern, da es ihnen ermöglicht, ihre eigenen Lernziele zu setzen und individuelle Lernpläne zu erstellen.

Konkrete 70 20 10 Modell Beispiele

Die Anwendung des 70-20-10-Modells kann je nach Unternehmen und Branche unterschiedlich sein. Ein Beispiel für eine konkrete Anwendung wäre beispielsweise die Implementierung eines Mentoring-Programms, bei dem erfahrene Führungskräfte oder Kollegen als Mentoren für weniger erfahrene Mitarbeiter fungieren. Dabei können Mentoren ihr Wissen und ihre Erfahrung teilen, Feedback geben und die Karriereentwicklung ihrer Mentees unterstützen.

Ein weiteres Beispiel wäre die Einführung von Schulungsprogrammen, die sich auf praktische Kenntnisse konzentrieren. Mitarbeiter könnten beispielsweise in cross-funktionalen Teams zusammenarbeiten, um an realen Projekten zu arbeiten und dabei neue Eigenschaften und Kenntnisse zu erwerben.

Die 70 20 10 Regel mit TimeTrack

Das 70-20-10 Schema kann auch beim Thema der Projektauswertung eingesetzt werden. Indem Tools, wie zum Beispiel TimeTrack, in die Analyse und Bewertung des Projekts einbezogen werden, können mehr Kenntnisse gesammelt werden und Wissen sowie Lernen erweitert werden. Der praktische Ansatz der 70-20-10 Regel unterstützt die Identifizierung von Stärken und Schwächen in der Projektumsetzung sowie das Erlernen von bewährten Praktiken und neuen Methoden.

ArbeitnehmerInnen können auch wertvolleres Feedback von Kollegen und Führungskräften durch TimeTrack erhalten, um ihre Leistung im Projekt und ihre zukünftige Entwicklung zu verbessern. Die Nutzung der 70-20-10 Weiterbildung bei der Projektauswertung führt somit direkt zu besseren Ergebnissen im Arbeitsalltag und in der Projektauswertung.

Projektauswertungen

Fazit

Alles in allem bietet das 70-20-10-Modell Möglichkeiten zur Prozessverbesserung, um Lernformen für Mitarbeiter/-innen zu gestalten und ihr Lernen und Ihre Weiterbildung zu verbessern. Dabei ist es wichtig, die Bedürfnisse und Präferenzen der Mitarbeiter/-innen zu berücksichtigen und vor allem mehrere Organisationen an Lernmöglichkeiten anzubieten.

Individuelle Kurse können dazu beitragen, dass die Mitarbeiter ihre Lernziele erreichen und ihre Leistung am Arbeitsplatz verbessern. Insgesamt kann das 70-20-10-Modell dazu beitragen, Weiterbildungsmaßnahmen zu fördern und somit auch die Effektivität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu steigern.

Sonderurlaub – Wann ist er gerechtfertigt & wann nicht?

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Inhaltsverzeichnis


In Unternehmen kommt es nicht selten vor, dass die Arbeitnehmer/-innen um Sonderurlaub bitten. Hochzeiten oder auch ein Todesfall können der Grund für den Antrag auf Sonderurlaub sein. Als Personalmanager jedoch den Überblick über alle Situationen zu behalten, warum ArbeitnehmerInnen eine Freistellung und bezahlten Sonderurlaub erhalten, ist nicht immer leicht. In diesem Artikel stellen wir Ihnen das Konzept des Sonderurlaubs einmal genau vor und verraten genau, wann ein Anspruch auf Sonderurlaub besteht und wann nicht.

Sonderurlaub – die Definition

Zunächst einmal ist Sonderurlaub etwas gänzlich anderes, als der gesetzlich geregelte Urlaubsanspruch auf eine bestimmte Anzahl Urlaubstage. Dieser gesetzlich geregelte Urlaub ist im Arbeitsvertrag zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen exakt und in Rücksichtnahme auf die aktuellen Regelungen im Recht festgehalten.

Sonderurlaub hingegen ist eine Ausnahme, also eine bezahlte Freistellung, wenn Gründe vorliegen, warum Arbeitnehmern dennoch Lohn zusteht, obwohl keine Arbeit erbracht wurde.

Trotz Arbeitspflicht und fehlender Arbeitsleistung sind ArbeitgeberInnen dennoch dazu verpflichtet, in manchen Fällen dennoch eine Fortzahlung des Entgelts zu gewährleisten. Grund hierfür ist eine besondere Form der allgemeinen Fürsorgepflicht gegenüber MitarbeiterInnen, die im § 616 BGB (des Bürgerlichen Gesetzbuches) geregelt ist.

Anspruch auf Sonderurlaub

Allen ArbeitnehmerInnen steht also ein Anspruch auf Sonderurlaub zu. Dieser tritt genau dann ein, wenn ein unverschuldetesvorübergehendes Fehlen aus persönlichen Gründen des Arbeitnehmers besteht. Die MitarbeiterInnen mit Anspruch auf Sonderurlaub können also der Anwesenheitspflicht in manchen Situationen nicht nachkommen.

Wenn der Anspruch nicht durch § 616 BGB geregelt wird, dann ist es im Arbeitsrecht ratsam, den Anspruch auf bezahlen Sonderurlaub direkt im Arbeitsvertrag festzuhalten und so eine Regelung zur Freistellung zu treffen.

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Sonderurlaub – Welche Fälle können eintreten?


Arztbesuche, Pflegetätigkeiten, Betreuung des eigenen Kindes – diese drei Gründe gibt es und noch viele weitere. Im Folgenden finden Sie die häufigsten Fälle und Ereignisse, die eintreten können. Je nach Tarifvertrag oder anderen Regelungen entscheidet sich dann im Einzelfall, ob Anspruch auf bezahlten Sonderurlaub oder unbezahlte Freistellung besteht. In jedem Fall ist der Grund entscheidend, für welchen ein Tag Sonderurlaub durch die jeweiligen ArbeitnehmerInnen beantragt wird.

Bezahlter Sonderurlaub

Es können für die ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen also in manchem Fällen Situationen eintreten, bei denen bezahlter Sonderurlaub gerechtfertigt ist. Das geschieht genau dann, wenn die Verhinderung des Arbeitnehmers vorübergehend ist. Wenn die Zeit allerdings nicht begrenzt scheint, dann ist in jeder Hinsicht auch mit einem Ende vom bezahlten Sonderurlaub und einem Lohnausfall zu rechnen.

Unbezahlte Freistellung

Wann können sich MitarbeiterInnen einen Tag Sonderurlaub nehmen, bei denen eine Fortzahlung des Lohns ausbleibt? Hierfür hat der Gesetzgeber eine Regelung getroffen, wann die ArbeitgeberInnen ihren ArbeitnehmerInnen eine Freistellung von der Arbeitszeit geben müssen.

  • Bei Erkrankung des Kindes der Eltern mit einem Zeitraum von mehr als einer 5-Tage-Woche ist die Freistellung von der Arbeit unbezahlt. In diesem Fall erhalten die Eltern während der unbezahlten Freistellung Krankengeld durch die gesetzliche Krankenkasse des Kindes.
  • Die Teilnahme an der Abschlussfeier vom Kind sowie die Teilnahme an Familienfeiern, solange es keine Hochzeit vom eigenen Kind ist, sind kein Grund für bezahlten Sonderurlaub.
  • Bei widrigen Verkehrsverhältnissen, egal ob durch öffentliche oder private Verkehrsmittel, besteht bei Fehlen kein Anspruch auf Vergütung des Arbeitnehmers.
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Bezahlter Sonderurlaub – Beispiele


Jetzt stellt sich natürlich noch immer die Frage, wann genau Sonderurlaub unter Fortzahlung des Entgelts genommen werden kann. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Beispiele vor, die Sie sich gerne in Ruhe ansehen können.

Beispiel 1: Betreuung des eigenen Kindes durch die Eltern

Eltern müssen in der Alltagswelt immer einen Balanceakt halten. Auf der einen Seite steht die Erfüllung der Arbeitszeit und dann wird natürlich versucht, keine Wünsche im Leben der Familie offenzulassen. Wohnung, Haushalt und Betreuung vom Kind, das durch verschiedene Ereignisse zu Hause bleiben muss.

Wann kann Sonderurlaub für die Betreuung des Kindes genehmigt werden? Das ist genau dann der Fall, wenn einem betreuungsbedürftigen Kind die Möglichkeit der Betreuung fehlt. Das Kind ist krank, die Schule bzw. der Kindergarten sind geschlossen und es gibt keine anderen Betreuungsmöglichkeiten. Maßgeblich ist immer der Einzelfall, aber unter bestimmten Bedingungen besteht ein Anspruch auf Lohnfortzahlung.

Beispiel 2: Sabbaticals

Das Sabbatjahr ist voll im Trend. Steht einer Einrichtung für den Mitarbeitenden etwas im Weg? Es ist ein Arbeitsmodell für einen längeren Sonderurlaub, der aus unterschiedlichen Gründen eingereicht werden kann.

Monate oder ein ganzes Jahr – in dieser Zeit wird entweder die nicht erbrachte Arbeitszeit summiert und muss nachgeholt werden oder die ArbeitnehmerInnen können vorarbeiten und erhalten weiterhin Arbeitsentgelt. Arbeitsrechtlicher Anspruch auf ein Sabbatical besteht allerdings nicht.

Eine Auflistung von möglichen Sonderurlaub-Fällen

Sofern nicht anders in einer Betriebsvereinbarung oder im Tarifvertrag geregelt, finden Sie hier eine Auflistung für den bezahlten Sonderurlaub, die Ihnen viel Zeit und Stress bei der Recherche abnehmen kann.

  1. Kinderbetreuung
  2. Arztbesuch ohne Terminoptionen und Operationen
  3. Beerdigung bzw. Todesfall naher Angehöriger
  4. Bei Bewerbungen, wenn Arbeitsverhältnis gekündigt ist
  5. Erfüllung staatsbürgerlicher Pflichten
  6. Erkrankung von Angehörigen
  7. Behördengänge, wenn ArbeitnehmerInnen zu Termin geladen werden
  8. Verlassen des Arbeitsplatzes zum Gebet
  9. Geburt des eigenen Kindes
  10. Handwerkertermine bei Notfällen
  11. Heirat am Tag der eigenen Trauung
  12. Bei Naturereignissen, wie z.B. ein Eigenheim im Hochwasser
  13. Umzug wegen betrieblicher Ereignisse

Alle An- & Abwesenheiten immer im Blick

Mit TimeTrack schaffen Sie es als ArbeitgeberInnen, die genauen Arbeitszeiten direkt zu erfassen und haben eine einfache Abwesenheitsverwaltung mit integriert. Dafür steht Ihnen ein praktischer Abwesenheitskalender zur Verfügung. Egal, ob sich die MitarbeiterInnen in Krankheit befinden, Sonderurlaub erhalten oder einen Zeitausgleich nehmen, in der einfachen Monatsübersicht können Sie alles auf einen Blick erkennen.

Es war noch nie so einfach, die Abwesenheiten der Mitarbeitenden zu verwalten. Sie können alles mit nur wenigen Klicks kontrollieren und so eine effiziente Ressourcenplanung garantieren. Ob bezahlte Freistellung oder ganz normaler Jahresurlaub, durch den übersichtlichen Urlaubskalender werden Fehler und Chaos im Ansatz vermieden.

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Fazit

Es gibt wirklich viele Gründe, um bezahlten Sonderurlaub zu geben. Ein Umzug, die goldene Hochzeit und manche andere gehören nicht dazu. Allerdings sind neben den gesetzlichen Grundlagen auch immer die verschiedenen betrieblichen Regelungen zu beachten.

Eins steht allerdings fest: Machen Sie sich die Arbeit nicht so schwer und erleichtern Sie sich die Planung und Verwaltung der Abwesenheiten in Ihrem Betrieb! TimeTrack bietet viele Vorteile des Zeitmanagements. Holen Sie sich einfach und unverbindlich die 14tägige Testversion und überzeugen Sie sich selbst!

Digitale Geschäftsprozesse: Umsetzung, Erreichung, Optimierung!

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Inhaltsverzeichnis


Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren immer mehr Unternehmen erfasst und verändert die Art und Weise, wie Geschäftsprozesse ablaufen. Digitale Arbeitsabläufe können Firmen und Branchen helfen, Zeit & Ressourcen zu sparen, die Effizienz und Genauigkeit von Abfolgen zu verbessern und haben letztendlich das Ziel ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Dabei geht es um Mehr als nur ein online Meeting oder online Bestellungen.

In dem Artikel wird genauer auf das Konzept der digitalen Geschäftsprozesse eingegangen und betrachtet, wie Unternehmen diese entwickeln und implementieren können. Außerdem werden einige konkrete Beispiele für digitale Arbeitsweise betrachtet und die Vorteile diskutiert, die sie für Firmen bieten können.

Die Digitalen Geschäftsprozesse – Definition

Digitale Geschäftsprozesse sind ein wesentlicher Bestandteil der digitalen Transformation und beschreiben Abläufe, die digital gestaltet und automatisiert werden, um die Arbeitsweise effizienter und schneller zu gestalten. Diese Prozesse können in verschiedenen Bereichen des Unternehmens stattfinden, wie beispielsweise in der Produktion, dem Vertrieb, dem Marketing oder der Buchhaltung.

Durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen können Unternehmen den Arbeitsaufwand und die Komplexität von Prozessen reduzieren und gleichzeitig die Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen verbessern.

Zu den Vorteilen der Digitalisierung von Geschäftsprozessen gehören eine höhere Effizienz, Produktivität und Geschwindigkeit, da manuelle Prozesse automatisiert werden und Mitarbeiter sich auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren können.

Zusammenfassend können virtuelle Geschäftsprozesse Firmen dabei helfen, ihre Abläufe zu optimieren, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und letztendlich wettbewerbsfähiger zu werden.

Wie entwickelt man einen digitalen Geschäftsprozess?

Um digitale Prozesse zu entwickeln, sollte man zunächst eine Bestandsaufnahme der aktuellen Prozesse durchführen und identifizieren, welche man digitalisieren möchte. Anschließend sollten die Prozesse genau analysiert werden, um Engpässe und Schwachstellen zu erkennen. Auf dieser Grundlage können dann konkrete Ziele für die Digitalisierung formuliert werden.

Die Mitarbeiter/-innen einbinden!

Bei der Entwicklung eines digitalen Geschäftsprozesses sollten alle beteiligten Mitarbeiter/-innen eingebunden werden, um sicherzustellen, dass der neue Prozess für alle Beteiligten verständlich und umsetzbar ist. Eine gute Möglichkeit, digitale Geschäftsprozesse zu implementieren, ist die Verwendung von Workflow-Management-Systemen, die die Mechanisierung von einem Prozess zu erleichtern und eine einfache Überwachung der Prozesse ermöglichen.

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Die Transformation zu digitalen Organisationen Schritt-für-Schritt

  1. Analyse der aktuellen Geschäftsprozessen
  2. Identifikation des geeigneten Prozesses für die Digitalisierung
  3. Auswahl der richtigen digitalen Tools, um Prozesse zu automatisieren und zu optimieren.
  4. Umschulung der Arbeitnehmer/-innen
  5. Umsetzung der neuen Unternehmensprozesse
  6. Überwachung und Bewertung der Unternehmensprozesse
  7. Anpassung und Weiterentwicklung

Digitale Geschäftsprozesse als Vorteile

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich. Einer der wichtigsten Stärken ist die gesteigerte Effizienz. Durch automatische Abläufe und die Reduzierung von manuellen Tätigkeiten können Firmen Zeit und Kosten sparen. Auf diese Weise können sie ihre Prozesse schneller und effektiver durchführen und sich auf strategischere Aufgaben konzentrieren.

Höhere Standards

Ein weiterer Vorteil der Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist die verbesserte Qualität. Automatisierte Prozesse sind in der Regel genauer und zuverlässiger als manuelle Prozesse, da sie weniger anfällig für Fehler sind. Zudem können Unternehmen durch die digitale Erfassung und Speicherung von Daten, Informationen in Echtzeit verwalten, was eine bessere Entscheidungsfindung ermöglicht.

Mehr Flexibilität

Ein weiterer Vorteil ist die erhöhte Flexibilität. Durch die Digitalisierung von Prozessen können Unternehmen schneller auf Veränderungen in der Nachfrage, Kundenwünsche oder Marktbedingungen reagieren. Automatische Abfolgen ermöglichen es auch, die Arbeitsbelastung flexibler zu verteilen und die Kapazitäten an die Anforderungen anzupassen.

Bessere Kommunikation

Ein weiterer Vorteil der Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist die verbesserte Kundenkommunikation und -erfahrung. Durch digitale Kanäle wie E-Mail, Chat oder Social Media können Unternehmen schnell und unkompliziert mit ihren Kunden kommunizieren und ihnen personalisierte Angebote und Dienstleistungen anbieten. Die Automatisierung von Prozessen ermöglicht es Firmen auch, schnell auf Kundenanfragen und -beschwerden zu reagieren und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Viele Vorteile kommen zusammen

Zusammenfassend bieten digitale Geschäftsprozesse eine Vielzahl von Vorteilen für Unternehmen, darunter höhere Wirksamkeit, Produktivität, Flexibilität, Standard und Datensicherheit. Ausserdem hilft es bei der Produktentwicklung, bringt bei mehreren Fragen Mehrwert, und vor allem, lässt Sie und Ihre Teammitglieder auf dem aktuellsten Stand hantieren. Durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen können Unternehmen ihre Abläufe optimieren, ihre Kosten senken und letztendlich besser auf dem Markt performen.

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Ein paar digitale Geschäftsprozesse als Beispiele

Ein einfaches Beispiel für einen digitalen Prozess ist die digitale Rechnungserstellung. Durch die Nutzung von spezieller Software können Rechnungen automatisch erstellt, versendet und verbucht werden, was den manuellen Aufwand reduziert und Fehler minimiert.

Digitalisierung des Marketingprozesse

Die Digitalisierung von Marketingprozessen kann Unternehmen helfen, ihr Marketing effektiver und effizienter zu gestalten. Ein Beispiel hierfür ist die Verwendung von Marketing-Automation-Software, die es Firmen ermöglicht, personalisierte Kampagnen zu erstellen und automatisch an potenzielle Kunden zu senden. Durch die Automatisierung von Marketingprozessen können Unternehmen Zeit sparen und die Effektivität ihrer Kampagnen steigern, indem sie sicherstellen, dass die richtige Botschaft zur richtigen Zeit an die richtige Zielgruppe gesendet wird.

Kontinuierliche Verbesserung

Darüber hinaus können Unternehmen mithilfe von Marketing-Automation-Software den Erfolg ihrer Kampagnen messen und analysieren, indem sie Daten über Öffnungs- und Klickraten sammeln. Dies ermöglicht es Firmen, ihre Marketingstrategien kontinuierlich zu verbessern und an die Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen. Die Digitalisierung von Marketingprozessen kann daher dazu beitragen, die Effektivität und Wirksamkeit von Marketingkampagnen zu steigern und den ROI von Marketinginvestitionen zu verbessern.

Digitalisierung vom Personal-Geschäftsprozess

Ein weiteres Beispiel ist die digitale Personalverwaltung. Personalabteilungen können von der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse in hohem Maße profitieren. Ein Beispiel hierfür ist die Verwendung von HR-Software, die es Personalabteilungen ermöglicht, Personalinformationen, Gehaltsabrechnungen und Arbeitszeitpläne digital zu verwalten. Durch die Nutzung einer solchen Software können Personalabteilungen Zeit sparen, indem sie die manuelle Verarbeitung von Papierdokumenten und Excel-Tabellen minimieren. Darüber hinaus kann die HR-Software die Wirksamkeit und Genauigkeit von Personalprozessen erhöhen, indem sie Fehler minimiert und wichtige Daten zentralisiert speichert.

Ein weiterer Vorteil der Digitalisierung von Personalprozessen ist, dass Personalabteilungen dadurch in der Lage sind, schnell auf Veränderungen in der Organisation zu reagieren, wie z.B. Änderungen im Personalbestand oder bei den Arbeitszeiten. Durch die Automatisierung von Standardprozessen kann die Personalabteilung mehr Zeit für die strategische Planung und Weiterentwicklung des Unternehmens aufwenden.

Digitale Prozesse mit TimeTrack

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen kann mithilfe von Tools wie TimeTrack vereinfacht werden. Mit TimeTrack können Unternehmen den manuellen Aufwand reduzieren. So kann die Wirtschaftlichkeit und Organisation vom Workflow bedeutend gesteigert werden.

So verläuft das Geschäftsprozessmanagement sehr leicht.

Insgesamt kann die Verwendung von TimeTrack dazu beitragen, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen zu beschleunigen und zu verbessern, indem sie Unternehmen dabei unterstützen, ihre Arbeitsabläufe zu optimieren und ihren Betrieb effektiver zu gestalten.

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Fazit

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ist ein wichtiger Schritt für Unternehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, Output zu steigern, Kunden zufrieden zu stellen, und in der heutigen digitalen Welt erfolgreich zu sein. Durch die Automatisierung von Arbeitsprozessen können Firmen Zeit und Kosten sparen und gleichzeitig die Standards ihrer Produkte und Dienstleistungen verbessern.

Doch die Umsetzung von digitalen Geschäftsprozessen erfordert eine Digitalisierungsstrategie, um sicherzustellen, dass die neuen Prozesse effektiv und für alle Beteiligten einfach zu handhaben sind. Es ist daher wichtig, alle Mitarbeiter und Teams bei der Einführung und in den Leitfaden einzubeziehen und sicherzustellen, dass sie über die notwendigen Fähigkeiten und Ressourcen verfügen, um die digitalen Prozesse erfolgreich umzusetzen.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass die Digitalisierungsstrategie nicht nur eine Frage der Effizienz und Kosteneinsparung ist, sondern auch eine Option, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Sie ist also ein Teil der generellen Strategie des Unternehmens und sollte somit an hoher Bedeutung geniessen! Die Analyse von Daten und die Automatisierung von Prozessen können dazu beitragen, neue Einblicke und Erkenntnisse zu gewinnen, die zu innovativen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen führen können.